26.09.2019: Windbreaker

(Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch Nennung und Verlinkung der Bezugsquellen)

Im September startete auf Instagram der Windbrealer-Sewalong von Lee (meinanderesich) und Silke (Tillabox). Vielleicht war die eine oder andere von euch auch dabei?

Ich war jedenfalls schon bei der Ankündigung, dass LeniPepunkt das Schnittmuster für diesen Windbreaker total begleistert. Wer so wie ich auch in Norddeutschland wohnt und dazu noch einen Hund hat, weiß wie oft man so ein Kleidungsstück braucht.

Ich habe mir jedenfalls sofort das von Silke in der Tillabox geschnürte Stoffpaket bestellt und konnte es kaum erwarten, loszulegen. Ich habe mir Dry Oilskin in der Farbe Storm ausgesucht und dazu einen bunt geblümten Baumwollstoff als Kontrast für die Kapuze.

Ich habe Größe M genäht und an den Maßen nichts geändert. (Ich trage sonst bei Jacken Größe 40). Auf den Gummizug am unteren Saum habe ich verzichtet, weil ich mich sonst so eingezwängt fühlen würde. Bei Jacken, die einen Gummizug haben, habe ich den noch nie eng gestellt.

Zusätzlich zum Gummibund an den Ärmeln habe ich Bündchen eingenäht. Ich mag es gar nicht, wenn der Wind in den Ärmel zieht, aber auch nicht, wenn das Gummi so eng am Handgelenk sitzt.

Die sichtbaren Nahtzugaben vom Rückenteil habe ich ich mit Schrägband eingefasst. Leider hatte ich vom Kapuzenfutter nciht mehr genug davon übrig. Das hätte natürlich noch schöner ausgesehen. Gereicht hat der geblümte Stoff aber noch für die Innenseite der Pattentasche und für einen Aufhänger. Eigentlich hätte ich die Unterseite des Untertrittes am Reißverschluss auch gern geblümt gehabt, aber leider ist mir der erste Untertritt misslungen und war nicht mehr zu retten. Also habe ich doch beide Teile aus Oilskin genäht. Der Untertritt hatte mir auch die meiste Geduld abverlangt. Das ging mir schon bei meiner ersten selbstgenähten Jeans so. Dabei habe ich irgendwie immer einen Knoten im Kopf ;-)


Mit meinem neuen Windbreaker bin ich total happy. Heute morgen habe ich bei der Gassirunde auch gleich den Regentest gemacht. Ich bin trocken geblieben. Ob die unversiegelten Nähte dann auch Starkregen standhalten, wird sich zeigen. Genäht habe ich den Oilskin übrigens mit Mikrotex_ Nadeln. Ich dachte, die sind schön fein, gehen trotzdem gut durch mehrere Schichten Oilskin und machen nicht so große Löcher, wie dickere Universalnähnadeln. Das hatte ich schon mal an dem Oilskin-Rucksack probiert, den ich unten auf dem Foto trage. Detailfotos zum Rucksack findet ihr in meinem Instagram-Post vom 10.07.2018

Der Hamburger Hafen bietet ja mit der Elbphilharmonie die perfekte Fotokulisse. So, dass wir unseren gestrigen Ausflug genutzt haben, gleich ein paar Schnappschüsse zu machen. Die Sturmfrisur gabs inklusive. Danke an Lisa, meine gestrige Fotografin.

Ach, zum Schluss sei noch erwähnt: Ich darf den Windbreaker noch mindestens zweimal nähen. Mein Schatz und eine Freundin haben schon Bedarf angemeldet. :-)