21.11.2018 Else trifft Ilsa

-unbezahlte Werbung wegen Nennung der Bezugsquellen-

Ich glaube, ich schreibe nicht zu ersten Mal, dass ich mir in diesem Jahr weniger und dafür nur Kleidung nähe, die zu schon vorhandenen Teilen in meinem Kleiderschrank passt. Bei Else und Ilsa ist mir dieses Vorhaben mal wieder perfekt gelungen.

Zum Elsenherbst 2018 hatte ich mir endlich meine erste Else (von Schneidernmeistern) genäht, obwohl der Schnitt schon sehr lange auf meiner Festplatte schlummerte. Ich habe das Kleid mit der ausgestellte Form gewählt.

Dann entdeckte ich auf Instagram den Mantel Ilsa und das Buch "Der Rosa P. Kleiderschrank". Der Mantel war Liebe auf den ersten Blick. Eigentlich sollte das Buch auf die Weihnachtswunschliste, aber die Ungeduld hatte mich dann doch überwältigt, und ich habe es mir gleich gekauft.

Perfekt geeignte schien mir der bordeaux-farbene Cord-Stoff, den ich seit dem Frühjahr in meinem Stoffschrank aufbewahrte (übrigens aus dem Cord-Überraschungspaket von Aktivstoffe).

Am Mantelschnitt musste ich nur eine Kleinigkeit ändern - ich habe das Oberteil etwas gekürzt. zum Glück habe ich zwischendurch anprobiert und musste nur die Quernaht trennen und neu nähen.

Die größte Herausforderung waren wieder die Knopflöcher. Mit der Knopflochautomatik meiner Maschine stehe ich auf Kriegsfuß. Falls es euch auch so geht, zeige ich euch hier meine Alternative:

Also der Mantel Ilsa wird ganz bestimmt nochmal genäht. Eventuell aus einem leichteren Stoff für den Sommer mit weniger "Stand". Aber ich würde ihn auch gern nochmal aus Wollwalk nähen - dann werde ich aber auf die Kräuselung verzichten, weil es zu sehr aufträgt.

Besonders glücklich bin ich, dass auch meine Stola, die ich hier als Schal trage, zum neuen Outfit passt. Das Ajourmuster war eine echte Herausforderung und das Stricken ein Langzeitprojekt, was meine Ausdauer auf die Probe gestellt hatte.

Und jetzt zeige ich euch noch ein paar Fotos von meiner Lieblings- Fotolokation in Soltau : Breidingsgarten. Die ehemalige Villa mit Park ist ziemlich in die Jahre gekommen. Um die Villa ist ein Bauzaun gezogen. Deshalb kann ich heute keine Fotos zeigen. Seit einigen Jahren wird die Villa und der Garten (besser Park) von einem gemeinnützigen Verein durch Veranstaltungen, Ausstellungen, Spenden und Verkäufe von Äpfeln der Streuobstwiese und Honig wieder hergerichtet. Aber die Ruine finde ich einfach zu schön.  Hier sind auch schon die Fotos vom "Fiftys Mantel in Pastell" enstanden.

Wenn ihr mögt, hinterlasst gern einen Kommentar.

Liebe Grüße, Corinna