01.09.2017 Über das Nähen mit und ohne Verstärkungen

Ich habe mir nochmal die Hose nach dem Burdaschnitt 8341 genäht. Ich hatte euch ja schon meine blaue Leinenhose bei Insta gezeigt.

Für ein herbstliches Modell hatte ich mir bei Karlotta-Pink einen indischen Handloom au Baumwolle bestellt. Er fühlt sich toll an und fällt locker-leicht. Jedoch habe ich schon beim Versäubern der Nahtzugaben gemerkt, dass durch die lockere Webart die Nähte nicht gut halten werden. Also hab ich das Einlageband, dass ich mal im Modeatelier Inge Szoltysik-Sparrer bestellt hatte, auf die Seitennähte und Nahtzugaben aufgebügelt. (Bilder 1 und 3) Dann dachte ich mir, ich mach das vielleicht auch lieber mal mit den Spitzen der Abnäher (Bild 2). Nun nach dem ersten Tragen fiel mir auf, es wäre schlauer gewesen, die gesamten Abnäher zu verstärken. (Bild 2 a). Man lernt ja nie aus ;-) !

Das aufgebügelte Nahtband ist übrigens später nicht zu sehen, wenn die Nahtzugaben umgebügelt sind (Bild 4)

Bei der Gelegenheit zeige ich euch auch gleich noch das Bundfix, das ich für Hosen- und Rockbunde verwende. (Bild 5) Es ist 7 cm breit, hat sowohl an der mittigen Bruchkante als auch an den Nahtzugaben Markiereungen, wodurch man genau an den Nahtmarkierungen entlangnähen kann, die Mitte ohne Probleme passgenau falten kann und später auch die innere Nahtzugabe korrekt und gleichmäßig umschlagen kann. Passt also genau für Bundbreiten von 2,5 cm.

Wie sind eure Erfahrungen beim Nähen mit Webware? Hinterlasst mir gern einen Kommentar. Ich freu mich!